Durchschlafen: 5 effektive Tipps für erholsamen Schlaf

von Alexander Büchler Juni 12, 2022 3 min Lesezeit

Durchschlafen: 5 effektive Tipps für erholsamen Schlaf

Durchzuschlafen bedeutet besser zu schlafen. Steht man nachts mehrfach auf und hat dann wiederholt Probleme erneut einzuschlafen, mündet das in kürzerer Schlafdauer. Finden wir in der Nacht nicht genug Erholung, leiden wir tagsüber oft an starker Müdigkeit und schlechter Laune. Die richtige Menge Schlaf zu finden ist überaus wichtig, da sich die nächtliche Ruhe unmittelbar auf unseren Tag ausübt. Bekommt man zu wenig Schlaf, ist man am Folgetag in seiner Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit häufig eingeschränkt. Zu wenig Schlaf ist für viele ein andauerndes Problem, was sie tagtäglich belastet und im Alltag beeinträchtigt. Um für gesünderen Schlaf zu sorgen, gibt es ein paar Tipps und Tricks, die hier im Artikel einmal näher beleuchtet werden sollen.

Tipp 1: Entspannen und nicht stressen, einschlafen zu müssen

Wer nachts aufwacht, ist oft entnervt nicht schlafen zu können. Der Gedanke: „Wenn ich jetzt nicht vernünftig schlafe, bin ich morgen müde und verhunze die Arbeit“. Es passiert dann ganz schnell. Der Blick zum Wecker wird immer häufiger und im Kopf wird ständig durchkalkuliert, wie viel Zeit zum Schlafen noch bleibt. Es kommt zum Schlafdruck – wir stressen uns, sind verärgert und kreieren nur noch mehr Störfaktoren, die uns vom Wiedereinschlafen abhalten. Wer dem entgegenwirken möchte, sollte sich den ständigen Blick auf die Uhr definitiv abgewöhnen. Versuchen ruhig zu bleiben, nicht die verbleibenden Stunden auszurechnen und das Aufwachen gelassen anzugehen, könnte für weniger Stress im Schlafzimmer und schnellere Ruhefindung sorgen.

Tipp 2: Wenn die Gedanken sich überschlagen, aufstehen

Selbstverständlich nehmen wir die Eindrücke des Tages mit ins Bett. Doch wer z.B. vor schwierigen Entscheidungen oder Dilemmas steht, grübelt im Bett noch gerne weiter. Man lässt den Tag Revue passieren – die Zeit vergeht dabei ganz schnell und wir sind womöglich aufgewühlt. Dies bedeutet nur mehr Stress, der vom Schlafen abhält. Zu viel Stress kann dabei auch Mehrfaches wachwerden in der Nacht zur Folge haben. Doch statt weiter im Bett zu bleiben, ist aufstehen vielleicht die bessere Lösung. Wer sich noch anderen nicht schlaf-relevanten Aktivitäten widmet, oder außerhalb des Bettes zu Ende denkt, lernt eventuell mit solchen Gedanken besser umzugehen.

Tipp 3: Die innere Uhr stellen

Wer sich einen festen Schlafrhythmus antrainiert, dem fällt das Durchschlafen leichter. Zu regelmäßigen Zeiten aufzustehen und zu Bett zu gehen, birgt vielerlei Vorteile, die den Schlaf optimieren können. Wer konsequent nach innerer Uhr lebt, wird erholsamer schlafen und weniger Probleme haben, morgens aus dem Bett zu kommen. Steht man dann nachts trotzdem auf, bringt es nichts, sich aufzuregen. Wer entspannt bleibt und beispielsweise an all die Stunden Schlaf, die einem noch bleiben, denkt, wird auch schnell wieder einschlummern können.

Tipp 4: Stress abbauen

Zugegebenermaßen etwas vage formuliert, gibt es doch konkrete, leicht umzusetzende Tipps, um Stress zu reduzieren und die generelle Schlafqualität zu verbessern. Das Stress uns abends im Bett noch wachhält und wir deshalb Probleme haben einzuschlafen, ist logisch. Doch Stress hält uns auch vom Durchschlafen ab. Der Körper schüttet vor allem spät nachts das Stresshormon Cortisol aus, um uns auf das Aufwachen vorzubereiten. Ist der Cortisolspiegel hoch, passt der Körper sich auf etwaige Belastungssituationen an und wir fühlen uns konzentriert und insgesamt leistungsfähiger. Wer einen stressigen Alltag hat, hat viel Cortisol im Blut, was womöglich vom Ein- und Durchschlafen hindert. Stress abzubauen ist also der logische nächste Schritt. Das dies nicht unbedingt bedeutet, dass man in Teilzeit geht oder täglich 3-mal meditiert, sollen ein paar Tipps zeigen:

Bewegung:

Bewegung ist äußerst zuträglich, um den Cortisolgehalt im Körper zu verringern. Circa eine halbe Stunde am Tag ist für die langfristige Verbesserung der Schlafqualität schon ausreichend. Simple Übungen oder ein wenig Yoga vor dem Schlafengehen helfen uns herunterzukommen und entspannt Schlaf zu finden.

Bei Müdigkeit, wachbleiben:

Viele die Probleme haben durchzuschlafen, wollen der mangelnden Erholung ein Ende bereiten, indem sie am nächsten Tag früher ins Bett gehen. Dies ist jedoch nicht sonderlich empfehlenswert, da das nur den Schlafdruck anregt. Wer unbedingt schlafen möchte, tut es in den seltensten Fällen, also: erst wirklich ins Bett gehen, wenn man müde ist.

Tipp 5: Schlaffördernde Mittel

Ob beruhigende Tees mit ätherischen Ölen von Kamille, Melisse sowie Lavendel oder doch freiverkäufliche Einschlafhilfen wie CBD und andere. Aus zahlreichen Studien geht deren Wirksamkeit zum Thema Ein- und Durchschlafen hervor, weshalb sich die Anwendung empfehlen lässt. Die Ergänzungsmittel beruhigen, lösen Angst und verbessern das Wohlbefinden. Alles Faktoren, die besseren Schlaf begünstigen. Wer mit anderweitigen Tricks nicht weiterkommt, sollte es mal mit solchen Mitteln versuchen.


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